MEDIEN & FORMATE
Print ist für mich mehr als Papier. Das gedruckte Wort steht noch immer für Qualität, Ruhe und Beständigkeit. Es funktioniert ohne Benachrichtigungen, ohne Ladezeit und auch dann, wenn im Zug oder Flugzeug die Verbindung ausfällt. Gleichzeitig ist das geschriebene Wort längst digital geworden. Blogbeiträge, Newsletter und E-Books lassen sich auf Smartphone und Tablet lesen, direkt teilen und bei Bedarf aktualisieren.
Gerade bei digitalen Themen ist diese Beweglichkeit wichtig. Werkzeuge, Plattformen und Beispiele verändern sich schnell, während die grundlegenden Fragen häufig bleiben. Ein guter Online-Text kann Entwicklungen zeitnah einordnen und später zur Grundlage für einen ausführlicheren Beitrag, ein E-Book oder eine Publikation werden. Für mich stehen digitale und gedruckte Formate deshalb nicht gegeneinander. Sie erfüllen unterschiedliche Aufgaben und können sich sinnvoll ergänzen.
Print in einer digitalen Welt.
Ein großer Teil des Fachwissens hat sich inzwischen ins Netz verlagert. Ein guter Online-Text kann neue Entwicklungen unmittelbar aufgreifen, später aktualisiert werden und direkt auf weiterführende Quellen verweisen. Kurze, thematisch klare Beiträge erreichen Menschen außerdem dort, wo sie ohnehin lesen, beim Warten, unterwegs oder zwischen zwei Terminen. Ein eigener Blog schafft so ein wachsendes Archiv aus Wissen, Erfahrungen und Standpunkten.
Print verliert dadurch nicht seinen Wert, übernimmt aber eine andere Rolle. Gedruckte Veröffentlichungen geben ausgewählten Themen Tiefe, Sichtbarkeit und einen verbindlichen redaktionellen Rahmen. Ich habe unter anderem für die Screenguide und das PC Magazin geschrieben. Diese Arbeit hat geprägt, wie ich komplexe Themen einordne, verständlich erkläre und auf das Wesentliche reduziere. Das gilt bis heute für meine Texte, Vorträge und Trainings.
Anfang der 2010er Jahre habe ich für den IT-Fachverlag Data Becker außerdem ein Buch über das mobile Web und Social Media auf dem Smartphone geschrieben. Schon damals zeigte sich die zentrale Schwäche eines technischen Fachbuchs: Zwischen dem Schreiben, der Produktion und der Veröffentlichung vergeht so viel Zeit, dass Funktionen, Beispiele und Plattformen beim Erscheinen teilweise bereits überholt sind. Heute verändern sich digitale Themen noch schneller. Für aktuelles Fachwissen halte ich klassische Fachbücher deshalb nur noch eingeschränkt für sinnvoll. Online-Fachartikel lassen sich unmittelbar veröffentlichen, ergänzen und aktualisieren.

AUF PROJEKTBASIS
Eine Idee für Print?
Publizistische Vorhaben begleite ich nicht als standardisierte Leistung, sondern individuell auf Projektbasis. Wenn Thema, Ziel und Format zusammenpassen, entwickle ich daraus gerne gemeinsam mit dir ein tragfähiges Konzept.